04. Mai: Deutscher Overshoot Day 2022

| Aktuelles, Wissenswertes

Vom 1. Januar bis zum 04. Mai 2022 haben wir in Deutschland so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde bei einer nachhaltigen Nutzung im ganzen Jahr regenerieren kann. In 125 Tagen haben wir unser Ressourcen-Budget aufgebraucht – ab jetzt leben wir in Deutschland auf „Pump“.

Über dem Durchschnitt

Mit diesem Datum liegen wir weit über dem Landes-Durchschnitt: Der Earth Overshoot Day war 2021 am 29. Juli. Ermittelt wird das Datum jedes Jahr von Global Footprint Network um zu verdeutlichen, wie viel wir mit unserer aktuellen Lebensweise verbrauchen – das sind aktuell fast 3 Erden!

// Mehr über die Berechnungsgrundlagen auf der Webseite www.overshootday.org


Was ist dein ökologischer Fußabdruck?

Wie viele Planeten brauchen wir, wenn jeder so lebt wie du? Beim Global Footprint Network kannst du deinen persönlichen Fußabdruck berechnen und findest im Anschluss auch Lösungs-Ansätze. #movethedate

// Hier kannst du deinen ökologischen Fußabdruck berechnen


Das Fazit ist klar: Wir müssen deutlich weniger, anders und bewusster konsumieren!

In jedem Konsumgut stecken Ressourcen und Energie.

Jeder kann mit seinem Verhalten einen Beitrag dazu leisten, den Overshoot Day zu verschieben. Zum Beispiel durch die Einsparung von Energie, dem Kauf von fairen, ökologischen und langlebigen Produkten, der Vermeidung von Abfällen, Transporten oder Verschwendung.

Würden beispielsweise allein die Nahrungsmittelabfälle weltweit halbiert, würde der Earth Overshoot Day 11 Tage später stattfinden. Durch die Aufforstung von 350 Millionen Hektar Wald könnten wir den Overshoot Day um acht Tage verschieben und eine Halbierung des ⁠CO2-Ausstoßes würde das Datum um 93 Tage verlagern!

#MoveTheDate

„Wir konsumieren und wirtschaften als gäbe es kein Morgen. Die Zeche dafür zahlen unsere Kinder und Enkelkinder. Wir müssen den Raubbau beenden und endlich in den natürlichen Grenzen der Erde leben. Dafür müssen wir unsere Finanz- und Wirtschaftssysteme auf Nachhaltigkeit umstellen„, fordert Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. „Für unseren Lebensstil fallen in Südamerika, Afrika oder Asien Bäume, verschmutzen Flüsse, schwinden Tierbestände oder sterben Arten ganz aus. Deutschland als erfolgreiche Industrienation gehört an die Spitze einer weltweiten Bewegung für eine faire und die Grenzen der Erde respektierende Wirtschaft.“

WWF

Alma & Lovis ist nachhaltig & arbeitet nachhaltig!

Wir haben unsere Brand aus der Überzeugung heraus gegründet, dass man solide wirtschaften kann ohne dabei Menschen, Tiere und die Umwelt auszubeuten. Von Beginn an arbeiten wir zertifiziert nachhaltig und überprüfen dabei regelmäßig, wo wir weiter optimieren können.

Zum Beispiel durch die nachhaltige Verwendung von Ressourcen und der mehrfachen Verwendung von Materialien – etwa bei Versandkartons, durch die Einsparung von Papier mit Online-Retouren-Tickets oder der Verwendung von Stoff-Restposten wie in unserem aktuellen „No-Waste-Projekt“.

Außerdem arbeiten wir daran, für unsere Kund:innen noch transparenter zu werden. Ein Schritt dazu ist die Bilanzierung nach der Gemeinwohl-Ökonomie, die wir in diesem Jahr anstreben.

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